Dienstag, 29. August 2006

Liebe Männer: 5 X Warum?

1. Warum sucht und kontaktiert er mich erst nachdem wir uns auf einer Party kennengelernt hatten?
2. Warum schreibt er mir dann eine Email?
3. Warum ist er total charmant und witzig in unserem Emailverkehr und macht Andeutungen?
4. Warum verabschiedet er sich immer mit 'Liebe Grüße' und begrüßt mich immer mit 'Liebe T.'?
5. Und WARUM will er sich dann NICHT mit mir treffen????

Ich VERSTEH DAS NICHT!!!! Oder bin ich zu gutgläubig???

Typus A

Verhaltensweisen Typus A
aus Der ganz normale Wahnsinn. Vom Umgang mit schwierigen Menschen von François Lelord, Christophe André, Christophe Andre

Wenn er mir eine Frage gestellt hatte, wartete er oft nicht einmal ab, bis ich mit der Antwort fertig war, sondern stellte schon die nächste. Er schien es eilig zu haben, wirkte ungeduldig, und ich hatte den Eindruck, ihm seine Zeit zu rauben. Sobald wir uns ein bißchen ausführlicher über etwas auslassen, unterbricht er.
Sobald man ihm widerspricht, argumentiert er so lange, bis der andere seine Position aufgibt. Wenn man ihn dagegen zwei Tage später wieder sieht, kann er die Information die man ihm zu übermitteln versucht hatte, inzwischen durchaus verdaut haben, und dann benimmt er sich so, als wäre er schon immer einverstanden gewesen. Von einem Büro zum andern bewegt er sich stets im Laufschritt. An manchen Tagen kann er schnell unausstehlich werden, mit verletzender Kritik um sich werfen und schon bei kleinen Anlässen maßlos in Wut geraten.

Immer ist er in Eile und ungeduldig, ständig auf dem Sprung, seine Arbeitstage ähneln einem Rennen gegen die Stoppuhr: Er scheint gegen die Zeit anzukämpfen. Seine Beziehungen zu den anderen sind nicht einfach. Er neigt dazu, sie zu unterbrechen, sie anzutreiben, wenn sie für seinen Geschmack zu langsam sind oder wenn sie Irrtümer begehen, die seine Pläne durcheinander bringen. Man könnte sagen, daß er die anderen als Bremsklötze bei seinem Rennen gegen die Zeit ansieht. Außerdem hat er einen übersteigerten Wettkampfgeist, egal ob es sich um eine Diskussion handelt, bei der er den Sieg davontragen will, oder
um ein Tennismatch, bei dem es. .eigentlich um nichts Besonderes geht. Immer fühlt er sich in einer Wettbewerbssituation, selbst wenn eine maßvollere Haltung vorteilhafter wäre. Diese Wahrnehmung der anderen als Hemmschuhe oder als Konkurrenten bringt ihn oft dazu, gegen seine Mitmenschen anzukämpfen. Schließlich hat man den Eindruck, daß er nicht anders kann, als seine volle Energie zu mobilisieren, sobald ein Ziel auftaucht: wenn ein Kunde überzeugt oder eine Sitzung durchgezogen werden soll, wenn es darum geht, pünktlich anzukommen oder ein Tennismatch zu gewinnen. Seine Mitarbeiter sind frappiert, mit welchem Einsatz
er seine Aufgaben angeht. Kampf gegen die Zeit, Kampf gegen die anderen,

Das Verhalten vom Typus A
* Kampf gegen die Zeit: ist ungeduldig, will immer noch schneller vorankommen, stopft eine maximale Zahl von Aktivitäten in einen kleinen Zeitrahmen, sorgt sich sehr um Exaktheit, kann die Langsamkeit der anderen nicht tolerieren.
* Wettbewerbssinn: neigt dazu, überall »gewinnen« zu wollen, selbst in harmlosen Situationen des täglichen Lebens, in Gesprächen oder beim Freizeitsport.
* Engagement im Handeln: arbeitet viel, nimmt seine Aktivitäten sehr ernst und verwandelt seine Freizeit in eine Aufgabe, bei der ein Ziel erreicht werden soll.

Wie jemand vom Typus A die Welt sieht

Für den Typus A stellt sich jedes Ereignis des täglichen Lebens wie eine Herausforderung dar: er will alle Situationen meistern. Bei jedem Anlass mobilisiert er schnell alle seine Kräfte, egal ob es darum geht, über einen wichtigen Vertragsabschluß zu verhandeln oder die Werkstattrechnung zu
diskutieren. Jeder von uns rafft seine Energie zusammen, wenn etwas Wichtiges auf dem Spiel steht, aber für den Typus A wird jedes Spiel wichtig. Die kanadische Psychologin Ethel Roskies resümiert diesen Charakterzug in folgendem Vergleich: »Für den Typus A ist jeder Konflikt ein Nuklearkrieg.« Die Eile ist wie ein »Doping«.

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Kleiner Umweg über den Streß

Die psychologische Komponente: Wenn wir auf die Uhr schauen, schätzen wir zwei Dinge ab: die uns verbleibende Zeit und die noch zurückzulegende Distanz (also die Anforderungen unserer Umgebung), aber auch unsere Fähigkeit, zügiger zu gehen oder ein schnelleres Transportmittel zu finden (also unsere Ressourcen). Scheint uns die Differenz zwischen den Anforderungen unserer Umgebung und unseren Ressourcen zu beträchtlich (es bleiben uns z.B. nur zehn Minuten bis zu einem wichtigen Gespräch, aber wir haben noch zwei Kilometer zurückzulegen, und kein Taxi ist in Sicht), wird die Streßreaktion heftig ausfallen und sich auch auf physiologischer Ebene manifestieren.
Die physiologische Komponente: In unserem Beispiel wird der Organismus verschiedene Hormone ausstoßen, vor allem Adrenalin. Das Adrenalin wird unseren Herzschlag und unsere Atemfrequenz beschleunigen, es wird die Blutgefäße der Haut und der Eingeweide zusammenziehen, damit das Blut vor allem in die Muskeln und das Gehirn fließt, und es wird unseren Blutzuckerwert erhöhen, damit unsere Muskeln leicht verfügbare Glukose vorfinden. All diese physiologischen Reaktionen bereiten uns auf eine physische Anstrengung vor.
Die Verhaltenskomponente: Wir werden schneller gehen
oder sogar den Laufschritt einlegen. Wie man sieht, ist die Streßreaktion natürlich und nützlich
zugleich: Sie bereitet uns darauf vor, einer komplizierten Situation angemessen zu begegnen. Stellen Sie sich jetzt die gleiche Situation vor, nur daß Sie diesmal am Lenkrad Ihres Autos sitzen und im Stau stecken. Dieselbe Reaktion wird auftreten: Sie fühlen, wie Ihr Puls sich beschleunigt und wie Ihre Muskeln sich spannen. Dabei ist es ganz unnütz, sich im Auto auf eine physische Anstrengung vorzubereiten, denn Ihre gespannten Muskeln werden den Stau auch nicht auflösen. Dennoch hat sich dieselbe Streßreaktion ereignet. Es gibt also einen Bereich von optimalem Streß, der Sie am besten mobilisiert, eine erfolgreiche Leistung zu erbringen. (Dieses Niveau hängt natürlich von der Art der Aufgabe, die Sie zu erfüllen haben, sowie von ihrer Dauer ab.)
Diese Streßreaktion ist mit einem Energieaufwand verbunden, und hinterher muß man eine Erholungsphase einschalten. Nach Ihrer Vorstellung werden Sie das Bedürfnis
haben, eine lockere Unterhaltung zu führen oder sich ein wenig zurückzuziehen, um in Ruhe wieder Energie zu speichern. Wenn Ihre Streßreaktion zu lange andauert oder sich zu bald wiederholt, werden Ermüdungserscheinungen Nun, der Typus A neigt dazu, überdurchschnittlich Intensive, lang anhaltende und häufige Streßreaktionen zu haben.
Oftmals respektiert er die Erholungsphase nicht, was ihm nichts ausmacht, solange er jung und in bester Form ist. Aber je älter er wird, desto eher droht er »heißzulaufen«. In einigen Studien hat man die physiologischen Reaktionen eines Menschen vom Typus A untersucht, der einer mittelmäßig streßerzeugenden Situation ausgesetzt war. Man hat zum Beispiel Leute vom Typus A und vom Typus B am Computer gegeneinander spielen lassen. Dabei beobachtete man, daß bei den Spielern vom Typus A die Herzfrequenz, der Blutdruck und der Adrenalinspiegel schneller und höher stiegen als bei denen vom Typus B. Und noch höher kletterten sie, wenn sich der gegnerische Spieler darin gefiel, während des Spiels ironische Bemerkungen zu machen (»Dich muß man wohl erst aufwecken, oder was?«). Wenn ihre Streßreaktion auf ein solches Niveau getrieben worden war, begannen die Spieler vom Typus A mehr Fehler zu machen als die vom Typus B, und ihre Leistungen verschlechterten sich. Dieses Experiment zeigt uns, daß man
nicht übermäßig stressen darf, denn das kriegt er selbst schon gut genug hin.

Typus A: Vorteile und Risiken
Vorteile des Typus A Risiken des Typus A

rapider Aufstieg im Beruf
gelungene Karriere Karriereunfall durch einen Konflikt, Gesundheits- und Ehesorgen
großer Einsatz beim Handeln kann keinen Abstand gewinnen
produktiv schwer zu bremsen
ehrgeizig opfert sein Familienleben auf

für seine Arbeit anerkannt wegen seiner autoritären Art abgelehnt
wirkt mobilisierend entmutigt andere Menschen
kämpferisch zu konfliktbereit


Das Risiko von Herzstörungen (Angina pectoris und Infarkt) liegt beim Typus A doppelt so hoch wie beim Typus. Die »feindseligsten« Leute vom Typus A, die sich am leichtesten über andere aufregen, sind am stärksten gefährdet. Der Anfälligkeitsfaktor für Herzstörungen vervielfacht sich, wenn andere Risikofaktoren hinzukommen (Nikotin, Cholesterol, Übergewicht, Bluthochdruck, Bewegungsmangel).

Vom Umgang mit Menschen vom Typus A
Wenn es Ihr Chef ist: Verdienen Sie sich durch effiziente Arbeit seinen Respekt, aber lassen Sie sich nicht seinen Rhythmus aufzwingen.
wenn es Ihr Kollege oder Mitarbeiter ist: Bremsen Sie ihn, ehe er zusammenklappt oder Sie von Ihrem Posten verdrängt.

Was Sie tun sollten
* Seien Sie zuverlässig und exakt.
Der Typus A erträgt das Warten nicht, er wird ungeduldig und reizbar. Haben Sie also mit ihm zu tun, sollten Sie die Situation nicht von vornherein verkomplizieren, indem Sie zu spät kommen. Wenn Sie merken, daß Sie nicht zur vereinbarten Zeit erscheinen können, sollten Sie ihn unbedingt telefonisch benachrichtigen und ihm die voraussichtliche Uhrzeit Ihres Eintreffens mitteilen. Das wird ihn sofort beruhigen, glaubt er doch, die Kontrolle über seinen Zeitplan wieder zu finden: Er wird die frei gewordene Wartezeit sogleich mit einer anderen Aktivität ausfüllen. Aber Achtung! Respektieren Sie die neue Frist und gehen Sie kein neues Risiko ein. Wenn Sie ihm Ihre Ankunftszeit mitteilen, sollten Sie eine Sicherheitsspanne einplanen, um ihn nicht durch eine weitere Verspätung von neuem unter Druck zu setzen.
Denken Sie daran, daß der Typus A seine Umgebung stets Zu kontrollieren versucht. Wenn Sie ihn bei Laune halten wollen, sollten Sie ihm den Eindruck vermitteln, daß ihm das gelingt: Tun Sie, was Sie vorgesehen haben, und vermeiden Sie Versäumnisse und Unachtsamkeiten. Andernfalls würden Ihre Beziehungen leiden. *' Treten Sie jedesmal mit Bestimmtheit auf, wenn er Sie unter seine Kontrolle zu bringen versucht.
Helfen Sie ihm beim Relativieren. Der Typus A tendiert dazu, jede Situation, in der man ein
Ziel erreichen muß, zu dramatisieren. Dafür ist er bereit, in sich eine maximale Streßreaktion auszulösen, ohne Rücksicht auf seinen Organismus. Versuchen Sie also, ihn dazu zu bringen, daß er einmal aufblickt und bemerkt, daß nicht alles so furchtbar wichtig ist. Lassen Sie ihn entdecken, welchen Spaß es macht, sich zu entspannen.

Was Sie lassen sollten
Verhandeln Sie mit ihm nicht, solange er noch auf hundertachtzig ist.
Lassen Sie sich nicht in unnützes Kräftemessen hineinziehen.
Dramatisieren Sie Ihre Konflikte mit Menschen vom Typus A nicht.
Leute vom Typus A sind reizbar und oft jähzornig. Wenn sie aber frei von anderen Persönlichkeitsstörungen sind, kann ihr Zorn so schnell verrauchen, wie er gekommen ist. Für den Typus A ist Zorn eine genauso normale und natürliche Emotion wie Traurigkeit oder Freude.

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